Idee

Das Notarztdokumentationssystem NADOK® basiert auf einer Idee von Dr.Martin Messelken (Göppingen), der seit 1980 im Notarztdienst
und seit 1984 als Oberarzt an der Göppinger Klinik am Eichert tätig ist.
Der minimale Notarztdatensatz MIND wurde von ihm gemeinsam mit PD Dr.HJ Friedrich (Lübeck) publiziert (siehe Publikationen). Die Fortschreibung als MIND2 erfolgte 2003.
NADOK wurde 1997 von der Fa.Datapec (Pliezhausen) auf dem Datapec Beleggenerator entwickelt und nach umfangreichen Tests im Notarztdienst Göppingen und Rettungszentrum Ulm seit 1998 bis 2007 mit Unterstützung der Fa.Merck allen interessierten Notarztdiensten zur Verfügung gestellt.
Nach § 4 RDG Baden Württemberg hat sich der Landesausschuss Rettungsdienst im November 2000 für NADOK entschieden, als es um die Umsetzung der einheitlichen Dokumentation ging.
Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, Notarzteinsätze vernünftig auswerten und präsentieren zu können, denn die Dateneingabe in das NADOK System beinhaltet wichtige und entscheidende Plausibilitätskontrollen.
Kernstück der internen Qualitätssicherung stellt eine Standardauswertung dar, die auf Knopfdruck die lokalen Ergebnisse für einen frei gewählten Zeitraum präsentiert.
1999 erfolgte eine Erweiterung der Funktionalität auch für Rettungsdiensteinsätze ohne Notarzt, so daß nun das gesammte Spektrum der präklinischen Notfallrettung mit NADOK im Hinblick auf Dokumentation, elektronische Datenerfassung und Auswertung abgedeckt werden kann.
Seit 2003 ist mit NADOKlive ein Nachfolgeprodukt verfügbar, das auf dem erweiterten Datensatz MIND2 basiert und die Datenerfassung mit einem Dokumentenscanner unterstützt.
Die Teilnahme am Reanimationsregister der DGAI wird von NADOKlive durch spezielle Datenerfassung und eine Datenexportfunktion unterstützt. (2008) |